Lohnt es sich, ein Team für digitale Transformation zu bilden?

Digitale Transformation ist heute kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit. In vielen Unternehmen – insbesondere in der Produktion und im Handel – ist die Digitalisierung von Prozessen zur Voraussetzung für Skalierung, Effizienzsteigerung und Wettbewerbsfähigkeit geworden. Die Frage lautet nicht mehr „ob“, sondern: „wie man es wirksam umsetzt – ohne Chaos und ohne das Budget zu verbrennen.“

In diesem Kontext entscheiden sich viele Unternehmen, ein internes Team für digitale Transformation zu gründen. Doch nicht immer ist dies die beste Lösung. Manchmal wird das Projektteam zu spät ins Leben gerufen, mit unklarem Mandat oder ohne die notwendige Erfahrung, und manchmal ist es schlicht nicht erforderlich. Stattdessen lohnt es sich, die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Partner in Betracht zu ziehen, der über fertige Kompetenzen, bewährte Prozesse und die Fähigkeit verfügt, sofort zu handeln.

Warum bilden Unternehmen Transformationsteams?
Die Absichten sind richtig. Mit der Gründung eines Teams für digitale Transformation versuchen Organisationen, Aktivitäten zu koordinieren, die bisher zwischen IT, Marketing, Vertrieb oder Logistik verstreut waren. Sie wollen eine Einheit haben, die „das Projekt vorantreibt“, die Richtung vorgibt, Kompetenzen bündelt und die Umsetzung sicherstellt. Theoretisch ist das eine großartige Idee – vor allem in großen Unternehmen mit komplexer Struktur.

In der Praxis jedoch hat ein solches Team oft mit fehlender Entscheidungsbefugnis, unklarer Verantwortung und… Zeitmangel zu kämpfen. Die Teammitglieder werden meist aus anderen Abteilungen abgeordnet und arbeiten „an der Transformation“ zusätzlich zu ihren täglichen Aufgaben. Ihnen fehlt die Erfahrung im Management digitaler Projekte, sie kennen weder verfügbare Technologien noch die Fallstricke der Implementierung. Bis das Team versteht, worum es geht, sind bereits sechs Monate vergangen.

Transformation ist ein Projekt, kein Geisteszustand
Das größte Risiko bei der Bildung eines internen Transformationsteams besteht darin, dass Transformation zu einem Konzept wird – und nicht zu einem konkreten, messbaren Prozess. Das Unternehmen sagt, es digitalisiere, es handle, es analysiere. Aber es gibt keinen Implementierungsplan. Keine Roadmap. Keine Ergebnisverantwortung. Statt greifbarer Resultate gibt es weitere Meetings.

Dabei sollte die digitale Transformation wie jedes andere strategische Projekt behandelt werden: mit definiertem Budget, Zeitplan, Erfolgskennzahlen und einem zugewiesenen Partner, der für die Umsetzung verantwortlich ist. Das bedeutet nicht, dass ein internes Team sinnlos ist – aber seine Rolle sollte klar definiert werden. Das Team kann für interne Kommunikation, Datenanalysen, die Vorbereitung von Unterlagen für den Vorstand oder die Einhaltung von Prozessen verantwortlich sein. Die eigentliche Umsetzung sollte jedoch in den Händen eines externen Partners liegen, der ähnliche Projekte bereits erfolgreich durchgeführt hat.

Internes Team oder externer Partner?
Es geht nicht darum, „entweder-oder“ zu wählen. Es geht darum, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klar zu definieren. Ein externer Partner – wie CREHLER – ersetzt nicht die Unternehmenskultur und trifft keine strategischen Entscheidungen für den Vorstand. Aber er kann die Verantwortung für den gesamten Implementierungsprozess übernehmen: von Audit über Konzeption bis hin zu Entwicklung und Rollout.

So muss sich das interne Team nicht „am lebenden Organismus“ ausprobieren oder experimentieren. Es kann sich auf das Wesentliche konzentrieren – nämlich auf die Umsetzung von Veränderungen im täglichen Betrieb des Unternehmens. Denn wahre Transformation geschieht nicht im System – sondern in der Art und Weise, wie das Unternehmen jeden Tag arbeitet.

Der Wert eines Partners? Bewährte Prozesse und keine Emotionen
Interne Teams sind Teil des Unternehmens – und oft auch Teil seiner Einschränkungen. Sie haben Beziehungen, Geschichte, Politik und manchmal Interessenkonflikte. Ein externer Partner ist davon frei. Er kann den Prozess nüchtern, technisch und ohne Sentimentalität betrachten. Er kann Veränderungsbereiche aufzeigen, die intern zu heikel wären. Er kann auf der Basis von 20 anderen Implementierungen beraten – und nicht auf Annahmen. Und schließlich kann er das Projekt nach bewährten Verfahren leiten, anstatt das Rad neu zu erfinden.

Das ist besonders wichtig bei Implementierungen von E-Commerce, PIM, Base oder Shopware – wo die Technologie selbst nur die halbe Miete ist. Ebenso entscheidend sind Erfahrung in der Prozessmodellierung, die Fähigkeit, reale operative Bedürfnisse zu erkennen, und die Kompetenz, Lösungen schnell zu iterieren. Eine gute Partnerschaft basiert nicht auf der Anzahl der Meetings, sondern auf der Effektivität der Umsetzung.

Das ideale Modell: Zusammenarbeit zwischen Team und Partner
Der effektivste Ansatz besteht nicht darin, zwischen internem Team und externem Partner zu wählen, sondern in ihrer Zusammenarbeit. Das Unternehmensteam verfügt über Wissen über Unternehmenskultur, Prozesse, Kunden und Branchenspezifika, das von außen nicht aufgebaut werden kann. Der Implementierungspartner hingegen bringt Technologie, Projekterfahrung und die Perspektive zahlreicher früherer Realisierungen ein. Die Kombination dieser beiden Ressourcen ermöglicht es, die Vision des Vorstands in ein reales Projekt zu übersetzen, in dem jeder seine Rolle und Verantwortung kennt. Das interne Team wird zum Botschafter der Veränderung im Unternehmen, und der Partner – zum Garant für eine erfolgreiche Umsetzung. Nur in einer solchen Synergie hat die digitale Transformation die Chance, nicht nur ein IT-Projekt zu sein, sondern eine echte Veränderung in der Arbeitsweise der gesamten Organisation.

CREHLER – das Team, das Sie bereits haben
Bei CREHLER übernehmen wir die Rolle eines externen Partners, der technologisches Know-how mit einem tiefen Verständnis von Geschäftsprozessen verbindet. Sie benötigen keine gesamte Digitalisierungsabteilung – es reicht, wenn Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Wir kümmern uns um den Rest: von der Prozessanalyse über die Technologieauswahl bis hin zur finalen Implementierung und Weiterentwicklung.

Wir versprechen keine Blitzrevolution – wir setzen auf greifbare Ergebnisse. Aber wir garantieren, dass Sie ein konkretes Projekt umsetzen, das konkrete Probleme löst – im geplanten Zeitrahmen, im Budget und mit spürbarem Nutzen für Ihr Team.

CREHLER
18-08-2025