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Auswahl eines Zahlungsanbieters für Ihren Online Shop

Zahlungsmethoden-Logos auf dem Computerbildschirm

Eines ist sicher: einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg Ihres Online‑Shops ist ein modernes und abwechslungsreiches Zahlungsangebot für Ihre Kunden. Die dynamische Entwicklung der E‑Commerce‑Branche wirkt sich auf eine große Anzahl von Lösungen aus, die auf dem Markt verfügbar sind. Die Präferenzen der Verbraucher in Bezug auf E‑Payment werden dadurch maßgeblich geprägt.

 

Der Bericht "E‑Commerce in Polen 2020. Gemius für E‑Commerce" nennt „Schnell‑Überweisungen“ und „Nachnahmesendung“ als die beliebtesten Zahlungsvarianten. Ratenzahlung oder aufgeschobene Zahlung stellen derzeit nur eine Nische dar, gewinnen aber an Popularität und etablieren sich mehr und mehr im Markt.

 

„Schnelle Überweisungen“ sind derzeit die beliebteste Option. Diese Online‑Zahlungsvariante wird von Betreibern eingesetzt. Sie werden auch oft als PSP (Payment Service Provider), Zahlungsintegratoren, E‑Payment oder einfach als Zahlungs‑Gateways bezeichnet.

In Polen gehören Dotpay, Przelewy24, TPay und PayU zu den beliebtesten Systemen dieser Art. Die Anlagenbetreiber fungieren als Vermittler. Beim Auschecken wählt der Kunde an der Kasse die Zahlungsmethode aus und wird dann auf die Website des Betreibers weitergeleitet, wo er die Zahlung vornimmt.

Der Transaktionsstatus wird an den Shop übermittelt; sobald die Transaktion erfolgreich ist, erhalten Shop‑Administrator und Kunde sofort eine Bestätigung. Falls der Kunde die Zahlung beispielsweise aus technischen Gründen nicht abschließen kann, sieht man im Shop den Status einer solchen Zahlung als unbezahlt. Der Kunde kann sie dann z.B. über einen in einer E‑Mail versandten Link wiederholen. So automatisieren und beschleunigen Zahlungs‑Gateways den Prozess der Zahlung und deren Verbuchung erheblich. Die Kunden haben eine einfachere Transaktion, da sie die Kontonummer oder den Überweisungstitel nicht manuell eingeben müssen. Online‑Zahlungssysteme können über die API oder über dedizierte Plugins integriert werden. Das erleichtert den Prozess ihrer Integration in E‑Commerce‑Plattformen erheblich.

 

Online‑Bezahlsysteme bieten viele Zahlungsmöglichkeiten: z. B. vereinfachte E‑Überweisung oder Kartenzahlung, BLIK, Apple Pay, Google Pay oder PayPal, Ratenzahlung oder Premium‑SMS. Bezahlmethoden speziell für mobile Geräte werden immer beliebter ‑ vor allem bei jungen Konsumenten. M‑Commerce (Verkauf auf mobilen Geräten) ist einer der am stärksten wachsenden Trends im E‑Commerce. BLIK ist ein interessanter Vorschlag auf dem polnischen Markt. Polish Standard Payments, der Betreiber dieses Systems, schätzt den Anteil von BLIK an allen Zahlungen auf dem polnischen E‑Commerce‑Markt im Jahr 0 auf über 6. %, und die Statistik für das erste Quartal 1 zeigt, dass sich die Anzahl der über BLIK getätigten Transaktionen im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 0 verdoppelt hat.

 

Das Prinzip von BLIK ist wie folgt: Nutzer laden einen 6‑stelligen Code aus ihrer Banking‑App herunter, den sie bei einer Zahlung eingeben, um dann die Transaktion in der App ihrer Bank zu bestätigen. Der gesamte Prozess dauert nur wenige Sekunden und entspricht damit den Bedürfnissen der Kunden, die schnelle, effiziente und unkomplizierte Lösungen erwarten.

 

Andere Lösungen, die speziell für Smartphones entwickelt wurden, sind ApplePay und GooglePay. Sie ermöglichen es uns, Karten mit einem mobilen Gerät zu verknüpfen und damit auf die gleiche Weise wie mit einer Karte zu bezahlen; das Mobilfunkgerät wird hierzu einfach in die Nähe des Terminals bewegt. Sie ermöglichen auch schnelle Zahlungstransaktionen beim Surfen im Web, in Apps eines Telefons, einer Smartwatch oder eines Tablets.

 

Andere, bereits erwähnte Zahlungsmöglichkeiten wie Ratenzahlung werden in Polen u.a. durch das PayPo‑System bei TPay und Przelewy24 angeboten. Kunden, die den Zahlungsaufschub nutzen, können ihre Ware nach 3 Tagen ohne zusätzliche Kosten bezahlen oder sich zu diesem Zeitpunkt entscheiden, die Zahlung auf 4 Raten zu verteilen. Obwohl diese Zahlungsoption in Polen noch nicht üblich ist, lässt ihre wachsende Popularität im Ausland, z.B. in Deutschland, vermuten, dass sie sich auch hier dynamisch entwickeln wird. Die Vorteile für den Kunden liegen auf der Hand ‑ er kann sich den gewünschten Artikel leisten, auch wenn der Gesamtbetrag gerade nicht zur Verfügung steht. Shop‑Betreiber hingegen erhalten den Transaktionsbetrag bereits zum Zeitpunkt des Kaufs ‑ die Rechnungssumme wird von den Administratoren der Zahlungssysteme vorgestreckt.

 

Nie war es einfacher als heute, die eigenen Produkte auch ausländischen Kunden anzubieten. Falls Sie dies wünschen, müssen Sie Ihr Zahlungsangebot anpassen. Als Zahlungsoptionen kommen hier „Währungszahlungen“ oder „elektronische Geldbörsen“ (z. B. PayPal) in Frage. Die länderspezifischen Zahlungsgewohnheiten sollte man immer im Blick behalten. Denn selbst in Europa variieren diese erheblich

 

Wer dies von Anfang an berücksichtigt, wird erhebliche positive Effekte auf die Entwicklung des eigenen Online‑Shops beobachten können.

 

Bei der Kooperation von E‑Shop und Online‑Zahlungssystemen entstehen Kosten. Es fällt zum einen eine einmalige Registrierungsgebühr pro Transaktion in Höhe von 1,5 bis 2,5 % (je nach Betreiber) an. Zum anderen wird als Provision oft zusätzlich eine feste Gebühr von etwa 0,30 PLN pro Transaktion erhoben.

 

Wie funktioniert der Prozess der Integration eines Payment Plugins in einen Shopware Shop?

 

Zunächst muss sich der Shop‑Betreiber für einen Zahlungsanbieter entscheiden. Die Shopware‑Plattform verfügt über Lösungen für alle gängigen Zahlungsanbieter auf dem polnischen Markt. PayU, Tpay, Przelewy24, PayPo, BlueMedia, iMoje sind die gängigsten. Die Betreiber unterscheiden sich; es lohnt sich also einen kritischen Blick auf deren detaillierte Angebote zu werfen. Die verschiedenen Zahlungs‑Plugins sind im Shopware Store erhältlich und können dort heruntergeladen werden.